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  Dienstag, 7. September 2010
   
 
 
   
Bodytalk - Das Expertengespräch
Vortrag, Infos, Austausch, Feedback - Neues Angebot für Körpersprache-Interessierte. Mehr dazu lesen!
 

Das Interview ...
... mit Jan Sentürk im östereichischen "Der Standard" zum Thema "Körpersprache der Macht" lesen Sie hier!

 
 
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Foto: Klier


... den Körpersprachler



Sechs Jahre war ich als freier Theaterspieler nach der Stanislawski Methode aktiv. Obwohl ich zu Beginn meiner "Laufbahn" zunächst vom „Üblichen“ ausgegangen war – Rollen verteilen, Text lernen, vorspielen – merkte ich schon am ersten Abend, dass mich hier etwas gänzlich anderes erwartete.

In den folgenden Jahren machte ich einige meiner intensivsten Erfahrungen mit menschlichem Verhalten, sowohl im Hinblick auf die Körpersprache als auch bezüglich innerer Prozesse. Denn diese lassen sich durch den Körper ausdrücken oder sind mitunter auch nicht oder nur unglaubwürdig darstellbar, wenn äußere und innere Haltung zu stark voneinander abweichen. Als Leiter und Regisseur durfte ich diese Erfahrungen zehn Jahre lang umsetzen und – dank der Bereitschaft und Hingabe aller Beteiligten – um Vieles erweitern.




Sitzen bleiben ist langweilig!
Das Erleben eigener Grenzen und insbesondere deren – gewolltes - Überschreiten ist natürlich kein zwangsläufiger Bestandteil meiner Körpersprache-Seminare; schließlich machen wir keine Therapie. Aber wenn Sie zunächst sitzen bleiben wollen, lesen Sie doch mal diesen Artikel !

 


... den Kommunikator



Den Einstieg in meine bewusste Auseinandersetzung mit Kommunikation bildete meine Theatertätigkeit. Schon der erste Abend war prägend: Ich musste den Anfang machen bei einer Einzelimprovisation. Sie können sich gewiss vorstellen, dass man sich als Neuling vor einer Gruppe von 18 fremden Personen nicht gerade großartig fühlt, insbesondere, wenn man die Aufgabenstellung bedenkt: Es ging darum, eine beliebige Handlung vorzuführen, deren Inhalt mittels erdachter Sprache kommentiert werden musste.

Ich entschied mich für ein Tennisspiel; es erschien mir leicht, da man dabei lediglich den Kopf von einer Seite zur anderen drehen musste. Trotzdem: Niemals zuvor kam ich mir so bescheuert vor!
Um es kurz zu machen: In den folgenden fünf Minuten „entwickelte“ ich eine Figur, die trotz – oder wegen? – der erdachten Sprache so umwerfend komisch gewesen sein muss, dass die Gruppe sich vor Lachen bog und begeistert applaudierte!


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Foto: Fischer
Wie dämlich man sich auch fühlt ...
Ich zog daraus eine entscheidende Erfahrung: Ganz egal, wie dämlich Du Dich selbst auch fühlen magst – es hat nicht zwangsläufig mit dem zu tun, was Andere in Dir sehen! Die darin enthaltene Erkenntnis war und ist für mich wesentlicher Grund, mich mit „Sichtweisen“ zu beschäftigen. Sie sind es, die unsere Kommunikation bestimmen!


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... den Texter


„Sie haben eine gute Schreibe“, ...
sagte mir Ende 1998 ein Geschäftspartner, für dessen Unternehmensmagazin ich einen kurzen Artikel verfasst hatte. Das freute mich - ich hatte das nämlich auch schon vermutet! Sicher war ich jedoch nicht, deshalb dachte ich: `Mach weiter – schreib, schreib, schreib!´

Der erste, in einer bundesweit erscheinenden Fachzeitschrift gedruckte Artikel (mit Bild!) Mitte 1999 war ein Hochgefühl! Inzwischen schaue ich auf eine ganz Reihe von Veröffentlichungen zurück: Artikel, Newsletter, Bücher, Hörbücher – und immer noch finde ich ständig etwas zu verbessern.
Also lese ich Bücher, Tageszeitungen (an der BILD kommt kein Texter vorbei!), schreibe Bücher, Werbe- und Geschäftsbriefe und betrachte jeden Text als einen weiteren kleinen Schritt zum perfekten Text.
Auch, wenn eine gewisse Neigung zum Schreiben das Texten erleichtert: Es handelt sich um ein Handwerk, das man lernen kann – allerdings auch muss!

Warum denken die Meisten, Texten müsse man nicht lernen?

Niemand würde von Jemandem, der es nicht gelernt hat, erwarten, eine Steuerbilanz zu erstellen. Wieso also erwarten so viele Unternehmen von ihren Mitarbeitern, dass sie gute Texte schreiben können? Erst muss man Regeln lernen – danach kann man sie hin und wieder auch mal vernachlässigen. Wenn es dann schief geht, weiß man wenigstens, warum!

 

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 20. April 2010 )
 

 

     
 
   
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